Schulsportanlage Hauenstein: CDU Fraktion ist Wille der Akteure vor Ort gefolgt und war mit Landrätin für Kunstrasenplatz

Zur jüngsten Sitzung des Bauausschusses des Landkreises diese Woche erklärt der CDU Fraktionsvorsitzende im Kreistag Christof Reichert aus Hauenstein:

 „Es ist bedauerlich, dass der Bauausschuss des Landkreises nicht dem Willen der Akteure vor Ort gefolgt ist und sich für einen Kunstrasenplatz entschieden hat. Die CDU Fraktion stand geschlossen hinter dem ausgearbeiteten Vorschlag der Verwaltung, in Hauenstein einen Kunstrasenplatz zu errichten. Ebenso die Landrätin. Es waren aber wieder mal die Grünen, die Umweltbedenken der Zukunft ohne nennenswerte Nachweise vorzulegen ausnutzten, um Projekte zu verhindern. Mit diesen Bedenken haben sie es dann geschafft, einzelne Mitglieder der anderen Fraktionen zu überzeugen und eine Mehrheit für einen Naturrasen zu sichern“, resümiert Reichert.

Vor 2 Jahren hat sich der Bauausschuss vor Ort ein Bild gemacht und sich dafür ausgesprochen, insbesondere die Leichtathletikanlagen zu sanieren. Damals bestand schon der Wunsch der Akteure vor Ort, auch das Fußballspielfeld zu sanieren und nach Möglichkeit einen Kunstrasenplatz zu bauen, was damals mangels adäquater Förderung nicht darstellbar wa. Jetzt, 2 Jahre später, hat sich eine einmalige Chance geboten: Durch das Förderprogramm des Bundes für kommunale Sportstätten in Verbindung mit der Landesbezuschussung wird es möglich, die Sportanlagen umfassend zu sanieren. Die CDU hat sich dafür ausgesprochen, diese Chance zu nutzen, um die Leichtathletikanlagen zu sanieren und einen Kunstrasenplatz zu errichten. Kunstrasen sind wegen des lange verwendeten Gummigranulates bislang ökologisch kritisch gesehen worden.

Mittlerweile stehen jedoch gleichwertige Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen zur Verfügung. Die Folgekosten (Unterhaltungs- und Finanzierungskosten) gegenüber einem Rasenplatz sind unter Berücksichtigung der Förderung nahezu identisch. Ein Kunstrasenplatz punktet aber insbesondere beim Kosten-Nutzen-Verhältnis, ist doch ein Kunstrasenplatz quasi bei jeder Witterung uneingeschränkt zu nutzen. Damit lässt sich neben dem Schulsport auch die intensive Jugendarbeit der örtlichen Vereine gut vereinen.

 

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